Ende 2003 hat es Michael und Eliot zur Rettungshunde-Arbeit gezogen. Zunächst einmal wollten beide nur einmal in diese Arbeit reinschnuppern und haben sich dazu entschieden, dabei zu bleiben.

Nach allerlei Höhen und Tiefen und einigen Rückschlägen in der Ausbildung ist aus den beiden ein wirklich gutes Team geworden und seit Mai 2006 sind sie durchgehend ein geprüftes und eingespieltes Rettungshunde-Team, was meiner Meinung nach echt eine super Leistung ist. Schließlich kann ich inzwischen beurteilen, wie schwer es ist, ausgerechnet am Prüfungstag seine Nerven zusammen zu halten und auf den Punkt da zu sein und seine Leistung zu bringen. Man ist schließlich ein TEAM und wenn einer vom Team mit dem falschen Bein aufsteht, geht es schief.

Seit Sommer 2005 ist Michael als Ausbilder in der Rettungshundestaffel tätig, so dass viele Aufgaben erfüllt werden müssen, die das Training ab und zu etwas kurz kommen lassen.

Trainiert wird donnerstags abends und sonntags den ganzen Nachmittag bis in die Abendstunden mit der gesamten Rettungshundestaffel. Dann gibt es noch einen fixen Termin mit zwei bis drei Leuten, wo dann spezielle Dinge trainiert werden oder Dinge, für die während des normalen Trainingsbetriebes einfach die Zeit fehlt.

In den Wintermonaten gibt es an den Donnerstagen regelmäßige Staffelabende, bei denen Termine abgesprochen werden oder aber Theorie gepaukt wird. Zu Lernen gibt es viel. Die Hundeführer werden ausgebildet in den Bereichen Suchtaktik, Karte und Kompass, Funktechnik, Erste Hilfe am Hund, Kynologie des Hundes, Jagd- und Forstrecht, etc. Weiterhin muss jeder Helfer und jeder Hundeführer eine Sanitätsausbildung absolvieren, da im Ernstfall das Rettungshunde-Team als erster am Fundort ist und sich um die evtl. verletzte vermisste Person kümmern muss, bis die Rettungskräfte am Fundort eintreffen.

Da es jedoch mit zwei- bis dreimal Training in der Woche nicht getan ist, ist jeder Hundeführer angehalten, auch außerhalb des normalen Trainingsbetriebes an der Ausbildung zu arbeiten und vor allen die Unterordnung mit dem Hund als "Hausaufgabe" zu erledigen.